Greifswald 2020 - 2022

Blogbeiträge zu Greifswald 2020 - 2022:

In alle Himmelsrichtungen

So dringend brauchte ich den Urlaub in Dubai nach dem unglaublich langen, dunklen, ungemütlichen Winter. Und kaum ist man zurück, geht der Stress grade weiter. Aber ausnahmsweise war es sehr positiver Stress, der mich durch das Frühjahr begleitete. Der neue Geschäftsführer will an unserer Firmenkultur arbeiten und so ging es Ende März auch schon direkt los.

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Urlaub auf der ganzen Welt

Nach dem extrem langen und trist-trüb-grauen Winter im Norden musste ich dringend den Vitamin-D-Speicher auffüllen, schließlich ist Malta ja auch schon wieder fast ein halbes Jahr her. Also schnappte ich mir meine Studienkollegin Melanie und wir flogen nach Dubai – für sie zum ersten, für mich zum vierten Mal.

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Büro-Flucht

Nach einem nicht ganz urlaubs- aber doch hauptsächlich reisefreien Sommer passierte endlich mal wieder was aufregendes im September: meine erste Messe stand bevor! Seit anderthalb Jahren bin ich als Messemanager angestellt und es gab einfach so gut wie nichts messemäßiges für mich zu tun. Als Texterin, Übersetzerin, Video-Moderatorin und Youtube-Star war ich trotzdem gut ausgelastet, aber so das Wahre war das alles nicht – ich wollte Messen!

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Mal den Osten kosten

Einmal schnell in den Süden flitzen war natürlich bei weitem nicht genug Abenteuer für meinen Sommerurlaub – vor allem nachdem schon letztes Jahr der größere Urlaub ausgefallen war. Und so musste ich meine Zeit eben anders füllen. Gleich drei alte AIDA-Freundinnen kamen für jeweils ein paar Tage zu Besuch, also kenne ich die Usedomer Kaiserbäder, den Rasenden Roland auf Rügen und die Radwege auf Hiddensee jetzt ein bisschen besser, denn natürlich musste mit allen dreien das typische Ostsee-Touristenprogramm sein.

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Fast Segeln

Mit meinem Sommerurlaub starteten zwei Monate voll lieber Leute, denn nicht nur zu Hause im Süden sah ich die „alten“ wichtigen Menschen wieder, sondern auch zurück im Norden beehrten mich einige derjenigen, die festgestellt hatten „Mensch, die Tanja wohnt ja jetzt am Meer!“ Das volle Touri-Programm wartete also auf mich, und zwar gleich mehrmals. Und mein Gästesofa freute sich, endlich mal ausgiebig beschlafen zu werden.

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Zum Vergnügen mal nach Rügen

Anfang Juni wurden die Corona-Maßnahmen in Meck-Pom radikal gelockert, nachdem die Inzidenz hier wieder auf einem Rekordtief stand. Einheimische durften praktisch wieder alles, wenn es um Urlaub ging, und Auswärtige mussten noch eine Woche warten. Das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen und so machten Freundin Anne und ich uns freitags nach Feierabend auf den Weg per Auto an die Küste und auf die kleine Autofähre, um in 15 Minuten auf die größte Insel Deutschlands überzusetzen.

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Kann ich schon...

…die Winterjacke einmotten? Das war wohl die meistgestellte Frage an mich selbst in diesem inzwischen schon gar nicht mehr so jungen Jahr. Zusammen mit der täglichen Diskussion, ob es denn heute vielleicht die dünneren Handschuhe auch tun, war es das immer gleiche Ritual: Fenster auf, Durchzug machen, zwei Minuten warten. Wird mir kalt? Tja, dann muss es wohl doch noch einen Tag lang das Winteroutfit sein.

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Greifswinter

Etwas verspätet kommen sie, aber die Bilder vom Traumwinter in Greisfwald kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Viel passiert ist ja nicht seit Herbst, aber der Winter war uns wohler gesonnen als noch im Jahr davor und bescherte uns über Nacht plötzlich ganz viel Schnee, was hier etwas echt Besonderes ist.

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Krisengewinn

Es kann ja jeder sagen, was er will, und natürlich hätten wir alle drauf verzichten können, aber der ganze Corona-Mist hat doch irgendwie auch ein paar ganz nette Sachen mit sich gebracht. Zum Beispiel habe ich eine große Schneise geschlagen in den Uralt-Beständen von Briefpapier und -umschlägen, um einfach mal ein paar Leuten handgeschriebene Post zu bescheren. Weil ich zu Weihnachten bei einer Briefschreibe-Aktion mitgemacht habe, unterhalte ich jetzt sogar eine Brieffreundschaft mit einer 80-jährigen Helga aus Hessen, auch schön.

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Herbstgold

Überrascht hat es mich ja nicht, dass uns Corona nicht einfach so wieder verlassen hat im Sommer. Irgendwie ist ja auch nicht wirklich viel passiert seit dem Sommerurlaub, aber wenn ich mal genauer drüber nachdenke, war der Herbst doch ganz schön aufregend und soo wenig habe ich dann doch wieder nicht gemacht.

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Unter Segeln

Da arbeitet man schon für den zweitgrößten Segelboot-Hersteller der Welt und war noch nie so wirklich segeln. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, und so meldete ich mich an zum Schnuppersegeln, das alle paar Wochen mal angeboten wird und aber wegen geltender Corona-Auflagen fast den ganzen Sommer durch nicht möglich war.

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Nachbarinseln

Was war ich froh, noch eine zweite Woche Urlaub zu haben nach den Anstrengungen der ersten. Und diese Woche war dann tatsächlich auch die wärmste des ganzen Sommers in Greifswald und ich fühlte mich schon fast wie im Süden.

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Platt, platter, ...doch nicht

Es ist platt hier im Norden und ich dachte mir „Was bietet sich da besser an als eine Radtour?“ Großer Sommerurlaub kam wegen Corona und wegen hohen Ausgaben während und nach meinem Umzug im Frühjahr sowieso nicht wirklich in Frage. Meine neuseeländische Freundin, die ich im Herbst gerne in Schottland besucht hätte, hatte Glück und den letzten Flieger nach Neuseeland erwischt, bevor Edinburgh im Lockdown versank. Herbsturlaub hatte sich damit also auch erledigt.

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Ich baue mir ein Boot

Naja, nicht ganz bauen. Aber ich höre den Lärm aus den Produktionshallen und das Piepen des Rückwärtsganges, wenn die LKW auf dem Hof rangieren, und rieche Plastik und Gummi wenn ich im Büro sitze. Ich arbeite im Marketing, habe also mit dem Bau unserer Boote nichts zu tun, außer vielleicht, dass meine Kollegen und ich Werbung machen, damit überhaupt jemand ein Boot bestellt. Ohne uns würde auf dem Gelände also gar nichts gebaut werden.

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Freunde finden.

Es war nur ein halbes Jahr, aber meine Güte, was für ein halbes Jahr! Mit übergebenen Schlüsseln, korrektem Mietvertrag und allen Möbeln in Greifswald, konnte der Einzug endlich losgehen. Für mich war das eine entspannte Umzugswoche, denn ich ging ganz normal zur Arbeit und jeden Abend war die Wohnung ein kleines bisschen wohnlicher, dank Papa und seiner effizienten Aufbau-Liste, anhand derer er mit Mama systematisch Schränke aufbaute und Regale aufhängte. Mama stellte währenddessen fest, dass „besenrein“ wirklich sehr übertrieben gewesen war bei der Übergabe, also schrubbten wir erstmal die Fensterrahmen.

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Greifswald. Ein Krimi. Teil IV

24. Januar 2020. Weil die Firmen-WG so weit weg vom Schuss ist und im ganzen Stadtteil keine Bushaltestelle ist, fahre ich nach Rostock um mein Fahrrad aus dem Lager zu holen. Ich rufe die Spedition an und kündige mich an. Sie bringen mir das Rad an den Bahnhof, sagt der nette Speditions-Chef. In Rostock steht sein Mitarbeiter schon mit Transporter direkt vor dem Haupteingang als mein Zug ankommt, händigt mir mein Fahrrad aus und bestätigt, dass es auch noch gut aufgepumpt ist, sonst hätte er das noch eben gemacht. Mann, sind die nett bei dieser Spedition, das ist schon fast gruselig.

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Greifswald. Ein Krimi. Teil III

7. Januar 2020, 13 Uhr nachmittags. Wir lesen den Vertrag aufmerksam durch. Erst als da steht „Eine Einbauküche mit allen Geräten wird dem Mieter zur Nutzung überlassen“ stutze ich. Der aktuelle Mieter hatte doch bei der Besichtigung extra gesagt, dass sie die Küche mitnehmen würden. Ich lese den Vertrag nochmal von vorne.

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Greifswald. Ein Krimi. Teil II

27. Dezember 2019, ein paar Sekunden später. Der Schock sitzt tief. Ich weiß nicht wirklich, was ich sagen soll zum netten Makler K. am Telefon. Ein Umzug zum Februar wirft alles durcheinander, was wir so schön geplant hatten. Makler K. sagt „Da hat unser Büro wohl Mist gebaut.“ Hmpf. „Den Vertrag mit dem         1. Februar gebe ich heute in die Post.“ Er habe gerade mit den aktuellen Mietern gesprochen, sie sagten, dass sie vermutlich etwas früher aus der Wohnung raus gehen würden.

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Greifswald. Ein Krimi.

Die Entscheidung, einen Job am anderen Ende der Welt anzunehmen, fiel mir relativ leicht. Vor allem, da es ja nicht mal das andere Ende der Welt ist, sondern nur das andere Ende der Republik. Ich glaube, ich kann ohne das Land zu verlassen nicht wirklich viel weiter von zu Hause weg als Greifswald. Hört sich ja fast so an, als wollte ich bloß schnell aus dem Süden weg? Nein, aber wenn sich so ein schöner neuer Job ergibt, sage ich zu – und so sehr heimwehig war ich ja sowieso noch nie. Und Mama freut sich jetzt immer „Es hätte ja auch Australien werden können.“

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Und wo war's am schönsten?

Die typische Frage von Familie, Freunden und völlig Fremden, mit denen man so ins Gespräch über die Zeit bei AIDA kommt, ist eigentlich immer „Und wo war es am schönsten?“ Meine Antwort fällt eigentlich immer anders aus je nach Tagesstimmung und nach den Erlebnissen, an die ich mich zuletzt zurück erinnert habe. Wenn man so viel gesehen hat wie ich, gibt es gewisse Trigger, die eine spezielle Erinnerung auslösen, an die der letzte Gedanke vielleicht schon wochen- oder monatelang zurückliegt. Und ist es denn so überraschend, dass es nicht den einen Ort gab, der am schönsten war?

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Ab in den Norden

Oder ist es der Osten? Jeder scheint das ein bisschen anders zu sehen und tatsächlich definieren doch recht viele meiner Bekannten die Himmelsrichtung nach der Sprache, die dort gesprochen wird. In Greifswald spricht man definitiv Norddeutsch und keinen der Ossi-Dialekte (denen ich by the way auch wirklich nicht gerne zuhöre), aber so weit im Osten der Republik ist es eigentlich schon fast lächerlich, nicht wenigstens Nordosten zu sagen.

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