AIDAluna 2017 - Karibik

01.02.-08.04.2017:

  • Karibik
  • 14 Tage ab La Romana
  • 3.722 Seemeilen x 5 Reisen = 18.610 Seemeilen / 34.466 Kilometer

Häfen:

  • La Romana, Dominikanische Republik
  • Ocho Rios, Jamaika
  • Cozumel, Mexiko
  • Costa Maya, Mexiko
  • Belize City, Belize
  • George Town, Grand Cayman
  • Montego Bay, Jamaika
  • Samaná, Dominikanische Republik
  • Philipsburg, St Maarten
  • Basseterre, St Kitts & Nevis

Blogbeiträge zu AIDAluna 2017 - Karibik:

Ein neues Schiffle ist wie ein neues Leben

Erster Gedanke nach Verlassen des Terminals in Cancún: Schwüle 23 Grad abends um halb 10! Das ist Balsam für den kratzigen Hals und die angeschlagene Psyche nach anderthalb Jahren ohne gescheiten Sommer. Wie schön, dass dann auch schon Rodrigo und David von der Agentur auf mich warteten und mich in einem kleinen Bus in ein Hotel in der Innenstadt brachten, wo ich sehr glücklich um vier Uhr morgens nach deutscher Zeit in mein Bett fiel.

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Plausch mit den Einheimischen

Das tollste am Reisen sind ja eigentlich nicht die Strände und Buchten und Sehenswürdigkeiten. Das tollste sind eigentlich die Charaktere, die man kennenlernt, wenn man auf Reisen ist. Da gibt es die Neugierigen und die Schleimer und die Langweiler und die Romantiker, und alle sind irgendwie einzigartig und tragen zu dem ganz besonderen Erlebnis „Ausland“ bei. Wobei die Strände und Buchten schon auch ziemlich toll sind…

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Typisch Karibik

Die Karibianer (oder Karibier? Kariben?) sind ein nettes Völkchen. Egal, wo wir hinkommen: alles ist bunt und laut und herzlich. Englisch sprechen die meisten und US-Dollar akzeptiert jedes Land, das wir besuchen, also ist es hier ganz entspannt. Französisch und Spanisch zu verstehen schadet auch nichts – in St Maarten zum Beispiel kommt man so im Französischen Teil der Insel super zurecht und in der Dominikanischen Republik weiß man, wenn über einen gelästert wird, weil man so weiß ist.

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Crewlife

Wenn man einmal Seefahrer war, ist ein neues Schiff keine riesige Umstellung. Aber einen Unterschied merkt man schon zwischen einer supermodernen Prima und einer Luna mit Jahrgang 2008. Nicht nur, dass alles hier sehr viel kleiner und enger beieinander ist – auch die internen Abläufe und das ganze Organisatorische im Team wirken irgendwie älter und eingefahrener.

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Life's better at the Beach

In die Karibik wollen Europäer vor allem wegen der Strände. Viel Sonne, viele Palmen, viel Sand zwischen den Zehen. Und es gibt schon richtig tolle Orte dafür in diesen Breitengraden. Was man auf unserer Luna-Route nur erstaunlich oft erklären muss, ist, dass nicht alle Strände der Karibik knallweiße Strände haben.

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Es grünt so grün

Das Karibische Meer ist nicht gleich der Atlantische Ozean. Aber sie sind enge Nachbarn, und einige der Länder hier (wenn nicht sogar die meisten) haben Küsten an beiden Meeren. Wo die Karibik türkis und hellblau ist, ist der Atlantik tief dunkelblau. Wo die karibischen Wellen meist nicht mehr als zwei bis drei Meter über Nacht haben, können die atlantischen schon ein bisschen heftiger werden. Das Wasser im Atlantik hat zu dieser Jahreszeit etwa 25 Grad, während wir in der Karibik bis 28 Grad warmes Wasser haben. Der Atlantik hat die Hurricanes, die Karibik kriegt nur die Folgen zu spüren.

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You better Belize it

Das tolle an einer zweiwöchigen Kreuzfahrtroute ist, dass man an supervielen verschiedenen Häfen vorbeikommt. Wir haben neun auf unserer Luna-Tour durch die nördliche Karibik und die besten Erlebnisse hat man in meinen Augen immer dort, wo man überrascht wird und das ist meist in den Ländern, über die man vorher nicht wirklich viel weiß.

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Reggae, Rumpunsch, Rastalocken

Jamaika ist ein seltsames Land irgendwie. Auf einer Seite die Luxushotels und direkt daneben die Wellblechhütten. Einerseits ist das Lebensmotto „Ya Maan!“ und „There are no problems, just situations. And situations can be dealt with“ und andererseits sieht man, wie sie alle am Hungertuch nagen. Eigentlich doch eine Situation, mit der irgendwie umgegangen werden sollte, aber zu sehen ist davon nichts.

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Mixing it up in Mexico

Einer unserer coolsten Häfen ist gleichzeitig unser anstrengendster: In Cozumel machen wir mitten in der Stadt fest und können direkt ins Zentrum laufen und nach unseren Ausflügen mittags noch ein bisschen bummeln, bevor wir zurück an Bord zum Schalter müssen. Cozumel ist aber auch gleichzeitig eine Insel und die beliebtesten Ausflüge finden am Festland statt. Und sagen wir es mal so: das Frühstück überlebt bei etwa der Hälfte unserer Gäste die Fährüberfahrt nicht.

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Das bunte Leben

Ich liebe Inseln. Man hat wirklich mal die Möglichkeit, ein Land in einem Tag zu sehen und wenn man wie ich dann auch noch öfters da ist, umso besser! Das schönste an der Karibik ist ja eigentlich, dass es hier so unglaublich bunt ist. Nicht nur die Natur wirft mit knalligen Farben um sich, auch die Einheimischen tragen ihren Teil bei und warten mit bunten Häuschen und Kunst an jeder Straßenecke auf.

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Gruß aus der Hölle

Die eine Insel, die so richtig raussticht aus dem Gewusel anderer Inseln auf unserer Karibikroute, ist Grand Cayman. Es ist bunt und fröhlich und warm und sandig wie überall sonst auch. Aber eins fällt jedem auf, der von Bord geht – egal ob auf Ausflug oder auf eigene Faust. Keiner schaut uns schief an. Nicht nur im Hafen, sondern überall. Wir sind plötzlich nicht mehr die „reichen Europäer“ oder „die Weißen“ oder „die Ausländer“. Hier gehört man irgendwie dazu.

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Inseln über Inseln

Unsere Festlandhäfen haben wir erstmal hinter uns gelassen und jetzt geht es weiter zum Inselhüpfen, bis wir erst wieder in zwei Wochen Festland betreten werden. Die Karibik-Route der Luna ist nämlich vorbei für die Saison und wir machen uns auf den Weg in Richtung Europa. Einmal kommen wir noch in die DomRep, nach St Maarten und nach St Kitts und dann gibt es endlich mal wieder was neues zu sehen.

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Leben am Wasser

So ein Leben auf dem Wasser ist schon was nettes – so viele neue Küsten und neue Orte, so viele nette Menschen und beeindruckende Natur, irgendwie macht Wasser alles schöner. Ich bin ja auch absolut kein Bergmensch, sondern fühle mich sehr viel wohler wenn ich weiß, dass Meer in der Nähe ist. Und das ist es hier natürlich immer.

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Verfluchte Karibik

Ein letztes Mal ging es über unsere Karibikroute. Schön blöd, wenn man sich grade dran gewöhnt hat und dann abhauen muss. Ich werde es vermissen, Jamaikaner nach der Länge ihrer Haare unter den Rastacaps zu fragen, das mexikanische Englisch zu übersetzen, in St Kitts an der Pier bummeln zu gehen, in Belize plötzlich Affen zu entdecken, in St Maarten zu merken, dass ich auch mit Euro hätte zahlen können, in der Dom.Rep. drauf zu warten, dass doch endlich eins der Geisterboote im Hafen mal einfach untergeht.

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Unnütze Inseln

Na, ich weiß ja nicht, ob die Spanier recht hatten. Als die hier ankamen, fanden sie kein Gold, keine Gewürzpflanzen, nicht mal fruchtbares Land. Über 100 Jahre blieben sie, voll Hoffnung, dass sich irgendwann doch noch ein Nutzen offenbaren würde. Nix wars. Sie verließen Curaçao und Bonaire und gaben ihnen den Namen "Isla Inútil", nutzlose Insel.

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Auf dem C vom ABC

Damit sich der Trip zu den ABCs auch lohnt, mussten ja schon zwei der Inseln sein. Curaçaos Hauptstadt Willemstad hat mich schon sehr beeindruckt mit der ganzen Streetart an jeder Ecke, aber natürlich wollte ich auch noch anderes sehen.

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Gute Luft, gesundes Herz

Bonaire klingt wie "buen aire", das heißt auf Spanisch "gute Luft". Man geht aber eher davon aus, dass sich der Name der kleinsten der niederländischen Antillen von einem amero-indianischen Wort für "flaches Land" abgeleitet hat.

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Oh wie schön ist Panama

Die Anreise nach Panama war erstmal das aufregendste der ganzen bisherigen Reise. Von Bonaire muss man über Curaçao fliegen, dort Gepäck abholen und wieder neu einchecken. Aber das war ja eigentlich kein Problem.

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Ich versteh nur Spanisch

Panama City ließ ich schnell hinter mir und flog weiter Richtung Westen immer an der Karibikküste entlang, über den Panamakanal und dichten Urwald, bis sich das Gestrüpp lichtete und an seiner statt knallblaue Buchten mit Inseln drin verteilt zu erkennen waren.

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Auf der faulen Haut

Mit täglichen Spanischstunden bis mittags verpasste ich alle offiziellen Ausflüge, sodass ich hauptsächlich alleine und mit dem Wassertaxi unterwegs war. Am Samstag war der eine freie Tag, bevor ich Sonntag Mittag wieder abreisen sollte.

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Grenzwertig

Ein bisschen Action musste ja noch sein neben dem Spanischlernen und in-der-Hängematte-hängen. Sprachschule und Gastschwester halfen, um nicht wieder nur allein unterwegs zu sein.

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Pura Vida

Die Osa-Halbinsel mit dem Corcovado-Nationalpark gilt als artenreichste Ecke Costa Ricas. Auf ihre endemischen Pflanzen- und Tierarten sind sie hier besonders stolz und Umweltschutz wird groß geschrieben. Oder wenigstens sehr viel größer als in Panama, hab ich das Gefühl.

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Urlaubsfaulheit

In San José gab es nichts, was mich wirklich reizte, ich war wirklich nur dort als Puffer vor meinem Rückflug nach Europa. Schon die Fahrt vom Domestic Terminal des Flughafens in die Innenstadt sah nach wenig Aufregung aus.

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